Samstag, 19. November 2011

Neu! Online-Shop



Jubel, seit gestern Nacht kann man Postkarten mit Motiven von meinen Ölbildern auf dieser Website online bestellen. ¡Olé!

Zur Auswahl stehen 19 Reproduktionen meiner Werke als gedruckte Postkarten. Die Rückseiten sind wie übliche Postkarten gestaltet, mit Titel und Technik des Bildes versehen. Einzeln oder als Kollektion zu ergattern.

Ausserdem findet ihr auch handbemalte Einkaufstaschen im Online-Shop. Gemaltes flammendes Herz auf der Vorderseite und dem Schriftzug “Corazón Rebelde” (= rebellisches Herz) auf der Rückseite. Dieses Label ist eine Hommage an Chiapas / Mexiko, dem Headquarter der Rebellen.

Vorder- und Rückseite der Einkaufstasche “Corazón Rebelde”

Sonntag, 25. September 2011

Invitación / Einladung: Sala Municipal, Nerja



Queridos amigos, de nuevo hay un buen motivo para reunirnos en Nerja:

Invitación

COMO PEZ EN EL AGUA

Óleos de Simone Wiener

Del 1 al 21 de octubre

Sala Municipal de Exposiciones
C/ Cristo 14, Nerja
Horario: 12 h a 14 h
y de 19 h a 21 h

Inauguración 30 de septiembre a las 20 h
Finissage 21 de octubre a las 20h


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Liebe Freunde, es gibt wieder einen schönen Grund, uns in Nerja zu treffen!

Einladung

WIE EIN FISCH IM WASSER

Ölmalerei von Simone Wiener

Vom 1. – 21. Oktober

Sala Municipal de Exposiciones
C/ Cristo 14, Nerja
Öffnungszeiten: 12 – 14 h
und von 19 – 21 h

Vernissage 30. September 20 h
Finissage 21. Oktober 20 h


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Mittwoch, 20. Juli 2011

Hommage an den Maiskolben (mexikanisch: Elote)



„Elotes“, Simone Wiener 2011, Öl auf Holzplatte, Acryl, Spray, etwa 60 x 80 cm


Meine Mexiko-Serie führt über das Alligatorauge und der Boa Constrictor nun zum „Gold Mexikos“.
Nach der Mythologie der Maya erschufen die Götter die ersten Menschen aus Mais. Aus Reiseberichten zur Zeit der Eroberung Mexikos kann man erfahren, dass Mais sogar als Währung eingesetzt wurde.


Die Menschheit lässt sich übrigens anhand ihrer Grundnahrungsmittel grob in drei große Zivilisationen unterteilen: der asiatische Raum mit Reis, der europäische Raum mit Getreide, Amerika mit Mais.


Die Hälfte der verzehrten Nahrungsmittel in Mexiko besteht aus Mais und so verwundert es nicht, dass man haufenweise auf  für unseren Gaumen unbekannte Leckereien stößt: Tortillas in allen Variationen und Farben, Tamales (in Maisblatt einewickelte Speise), Pozoles (Maissuppe), Atoles (süsses Maisgetränk), Mehl, Öle, Bier bis zu ... Popcorn!


In Mexiko werden täglich 1,2 Milliarden Tortillas verspeist, das heisst pro Kopf zwölf – vom Säugling bis zum Tattergreis.





Samstag, 30. April 2011

Invitación: Comerse a México con los ojos

Simone Wiener, "Querida Boa Constrictor", 2011, óleo sobre tabla, diámetro aprox. 60 cm



México es color, es olor. Son miles de kilómetros, miles de impresiones; sabrosas comidas, ¡picantes!, santos, animales, plantas, frutas, niños, paisajes. México son momentos ...


Meses maravillosos que han dejado sus huellas reflejados en mis obras recientes. Dedicados a "compañeros" que encontré en el camino y siguen acompañándome en mi corazón.


Mira en esos ojos y en ellos te verás a ti.


Festival de Arte, Nerja (Málaga)
„Sala de Mercado“ (Plaza Ermita)


Inauguración: Lunes 2 de mayo, 18 – 21.30 horas


Horario:
Lunes 2 de mayo – martes 10 de mayo 2011
11 – 13.30 horas, 18 – 21.30 horas


Unos 60 artistas y artesanos van a exponer sus obras en la Sala Mercado.


Bueno ¡espero veros el lunes!





Samstag, 5. Februar 2011

Das Auge des Alligators


Simone Wiener, "Auge des Alligators", 2010, Öl auf Sperrholzplatte, Durchmesser etwa 60 cm



Während wir im Ruderboot in Mexiko durch die Gewässer der Mangrovenwälder glitten, erzählte uns der Reiseführer eine lustige Geschichte; die Krokodile die hier leben seien Vegetarier, denn sie ernähren sich von "Palmas" (spanisch für Palmen oder auch Handflächen) und "Plantas"(spanisch für Pflanzen oder auch Fußsohlen).  Aber liebes Publikum, das tut nichts zur Sache, denn die Geschichte ist eine andere. Es war in San Francisco, als wir in einem schrägen Laden im Hippieviertel, Ecke Haight-Ashbury auf Kuriositäten stießen: da gab es Luftpflanzen die sich um Kugeln rankten, Ältäre, in denen Fledermäuse Jesus Christus am Kreuz verkörperten, Bücher nur um das Thema Baumhaus und zu meiner Freude auch ein winziges Glasauge eines Alligators zu sehen. Gekauft habe ich leider nichts, aber wer hätte gedacht, dass ich den intensiven Blick der Reptilaugen bis zur Fertigstellung des Bildes in mir trage.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Wie der Weihnachtsstern eine feste Bleibe findet

Als wir vor dreizehn Jahren das erste Mal nach Andalusien zogen, war das die Offenbarung einer Welt, in der unsere mitteleuropäisch geprägten Überzeugungen kaum Platz fanden. Frühlingshafte Temperaturen im Winter. Fröhliche Improvisationslust statt vertraute Regeln. Und „Topfpflanzen“ in Baumgröße.





„Poinsetia“ – Weihnachtsstern, Öl auf Sperrholz, 110 x 110 x 5 cm
Originalölbild von Simone Wiener aus dem Jahr 2007, handsigniert


Zu Letzteren gehört der Weihnachtsstern. Fasziniert und ungläubig sahen wir seinem Gedeihen in unserem Patio zu. So verwundert es nicht, dass er mehr als einmal Thema meiner Bilder wurde. Vor drei Jahren entstand das Werk „Poinsetia“, in dem ich den Betrachter gewissermaßen in diese Üppigkeit und das tiefe Rot des Weihnachtssterns eintauchen lasse.


Zu sehen war die Poinsetia in Lindau und Hamburg, wo sie zur Zeit noch hängt. Leicht möglich, dass sie in wenigen Tagen schon über dem Sofa eines Wohnzimmers oder im Foyer eines Büros ihre rote Kraft entfalten darf. Denn für einige Tage steht das Bild auf eBay zum Verkauf.


Wie man es dort erstehen kann, erklärt die eBay-Seite. Versendet wird es rasch und sicher von Hamburg aus. Hier der Link zu eBay.


Ein weiterer Artikel zum Bild findet sich übrigens auf diesem Blog unter meinem Eintrag vom November 2009.






Montag, 22. November 2010

Impressionen der Ausstellung in der Mignon-Villa in Hamburg



Imke lernte ich vor etwa zehn Jahren am Strand in Nerja kennen. Schon seit langem hatte sie von den hohen Räumen und nackten Wänden in der Zirkusvilla, die sie mit dem Zirkusdirektor, ihren Kindern und zwei Hunden bewohnt, berichtet. Was lag also näher, als meine Bilder dort hinzubringen und Imke samt ihren Liebsten in einem Aufwasch im Hamburger Zirkusmilleu zu erleben?


Nachdem alle Instanzen des Zirkusbetriebes damit einverstanden waren, erstmalig eine Ausstellung und obendrein mit nicht zirkusbezogenen Bildern zeigen zu wollen, stand der Anlieferung meiner Werke nichts mehr im Wege. Unser guter VW-Bus hat ganze Arbeit geleistet; 2.500 km in zwei Tagen von Südspanien nach Austria, um die Bilder einzuladen, und dann weitere 1.000 km bis nach Hamburg.


Beim Aufhängen zeigte sich bald, dass die in Spanien entstandenen Bilder sich optimal in das hanseatische Ambiente einfügten, als ob sie für diese Villa gemacht worden wären. Bei der Anlieferung der Gemälde hatten wir das Glück, zusätzlich in den Sommerzirkus auf Sylt reinschnuppern zu können, denn die Familie befand sich gerade auf Tournee.






Am ersten Oktober war es dann soweit. Zum Auftakt der Zirkussaison durften die geladenen Gäste im Circus Mignon hinter die Kulissen schauen und sich von meinen Bilder dabei begleiten lassen. Eine Führung durch das Haus, der Übungsräume und nicht zuletzt der Küche, wo ein reichhaltiges Buffet uns verzückte, stand auf der Tagesordnung.


Die Kinder durften währenddessen Schauspielunterricht nehmen, mit den Beleuchtungstechnikern fachsimpeln, den Kostümbildnern über die Schulter schauen, sich in Akrobatik üben und viel Spaß haben. Als sich alle im Speisesaal wiederfanden und bevor die Jugendgruppe zur Abendvorstellung „My way“ einlud, informierte der Zirkusdirektor Martin Kliewer über die zahlreichen Facetten des Zirkusbetriebes.


Nicht jeder wusste, dass die Zelte auch beispielsweise für Hochzeiten verliehen werden, das verspielte Gastronomiezelt samt Cateringmannschaft gebucht werden kann, Kindergeburtstage in einer von den Kindern selbst dargestellten Vorstellung gipfelt, Sonntagmorgens Brunch angesagt ist, Lehrstellen angeboten werden, ... und dass der „Circus Mignon“ sich so selbst erhält und ganz ohne öffentliche Gelder funktioniert. Hut ab, Herr Zirkusdirektor, das ist hohe Akrobatik!